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Aufgrund des intensiven Einsatzes schädlicher Chemikalien in der Modeindustrie stellen synthetische Textilfarbstoffe eine erhebliche Gefahr für Nachhaltigkeit dar. Sie tragen zur Wasserverschmutzung bei, da Farbstoffrückstände in das Abwasser von Fabriken und in Flüsse gelangen, und können bei den Menschen, die mit ihnen umgehen, sogar zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. Darüber hinaus verbrauchen synthetische Färbeverfahren viel Wasser und Energie.
Ilse Kremer, das Mastermind hinter ‚‚Fabulous Fungi“, geht diese Probleme an, indem sie Pilze nutzt, um nachhaltige Textilfarben herzustellen. ‚‚Pilze nutzen biochemische Prozesse zur Herstellung von Pigmenten, was bedeutet, dass sie andere Auswirkungen haben als fossile Hitze- und Extraktionsprozesse“, erklärt Ilse. Bei diesem Ansatz werden keine schädlichen Chemikalien verwendet und es wird viel weniger Wasser benötigt. Die Pilzpigmente, die die Grundlage für diese Textilfarben bilden, sind biologisch abbaubar, so dass Reste im Abwasser keine Wasserquellen verschmutzen. Außerdem sind sie sowohl für die Arbeiter, die mit ihnen arbeiten, als auch für die Verbraucher, die die gefärbten Kleidungsstücke tragen, völlig ungefährlich, so dass damit verbundene Gesundheitsrisiken ausgeschlossen sind.
Pilzfarbstoffe bieten somit zahlreiche Vorteile gegenüber synthetischen Farbstoffen und anderen Alternativen und stellen eine vielversprechende Lösung für die ökologischen und gesundheitlichen Herausforderungen dar, die mit herkömmlichen Textilfärbemethoden verbunden sind.